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Kon-Lab: Kompetenzen in Sprachförderung, Diagnose und Therapie

Kon-LabDie Sprachentwicklung ist wie kein anderer zentraler Entwicklungsbereich des Kindes störungsanfällig. Nach konservativer Schätzung sind ca. 15% und mehr aller Kinder eines Jahrgangs von Spracherwerbsstörungen betroffen. Vergleichbare Bedürfnisse haben auch Migrantenkinder, die in der Regel erst im Kindergarten oder in der Schule Deutsch lernen. Angesichts der schwerwiegenden kognitiven, schulischen, sozio-emotionalen und sozio-ökonomischen Langzeitfolgen von Defiziten im Spracherwerb ist es unumgänglich, möglichst früh und wirksam zu intervenieren, um das kindliche Entwicklungs- und Lernpotenzial zu verbessern.

In den letzten Jahren hat sich unser Wissen bezüglich der gesunden und der gestörten Sprachentwicklung dank des Einsatzes neuer Forschungsmethoden vervielfacht. Dies betrifft in erster Linie unsere Kenntnisse der frühen Stadien des Spracherwerbs und der Entstehung von Störungen in der Sprachentwicklung. Viele der traditionellen Ansätze in den Bereichen Phonologie/Prosodie, Wortschatzerwerb, Sprachverarbeitung und frühe Grammatik wurden durch diese aktuelle Entwicklungen in Frage gestellt.

Eine wirksame Intervention bei Kindern mit Defiziten im Spracherwerb setzt ein breites, aktuelles und wissenschaftlich fundiertes Wissen sowohl des normalen als auch des gestörten Spracherwerbs voraus. Darüber hinaus müssen die mit der Intervention anvertrauten Fachpersonen Zugang zu den neusten Methoden Techniken und Medien der Diagnose und Therapie haben.

Das Programm "berufliche Weiterqualifizierung" von Kon-Lab richtet sich an alle Fachpersonen, die beruflich auf dem Gebiet der Sprachförderung und -therapie tätig sind: LogopädInnen, Sprachheiltherapeuten, LerntherapeutInnen, FrühförderInnen, HeilpädagogInnen, PsychologInnen, KinderärztInnen, PhoniaterInnen, PädaudiologInnen und HNO-ÄrztInnen.

 

Quelle: www.fortbildung-sprache.de

 

 

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